Allgemein, Baugeschichten

In Stille staunen.

Sie liegt ein wenig versteckt im Wienerwald, wenn auch gerade mal drei Kilometer von der westlichen Wiener Stadtgrenze entfernt, die Kartause Mauerbach. Vor einiger Zeit habe ich eine innere Liste angelegt von sehenswerten Orten in und um Wien, an denen ich unverständlicherweise noch nie gewesen bin, und nach der Hermesvilla im Lainzer Tiergarten sowie dem… Weiterlesen In Stille staunen.

Allgemein, Baugeschichten

Frankfurts Bauch.

Eine kleine Warnung vorneweg: Bei aller Liebe zu dem fabelhaften Hallenbauwerk aus den Fünfzigerjahren geht’s hier vornehmlich ums Essen. In allen Geschmacksrichtungen, Schattierungen und Farben. Es war genau vor 14 Jahren im Januar 2006 als es mich zum ersten Mal in Frankfurts Kleinmarkthalle verschlagen hat. Ich war einige Wochen nach Abschluss meines Studiums mit dem… Weiterlesen Frankfurts Bauch.

Allgemein, Baugeschichten

Heurigen_sterben

Unlängst bin ich über einen Artikel auf der Website orf.at (Heurigen werden zu Wohnbauten) gestoßen, der mich innerlich laut aufschreien hat lassen. Berichtet wurde über das Heurigensterben in Nussdorf und Heiligenstadt. Eine Entwicklung, welche ich selbst seit einiger Zeit bei meinen Besuchen in der österreichischen Bundeshauptstadt mit großer Weh- und ungleich größerer Unmut beobachte. Während… Weiterlesen Heurigen_sterben

Allgemein, Baugeschichten

Der Glindower Ziegeleiturm

Ob man sich in ein Gebäude verlieben kann? Na klar! So geschehen an einem herbstlichen Novembertag 2019 im brandenburgischen Glindow. Glindow. Hatte ich bis eine Woche zuvor auch noch nie gehört.Wir befinden uns ca. 20 Kilometer südwestlich von Potsdam, genau genommen in einem eingemeindeten Stadtteil von Werder an der Havel. Am Ende des an diesem… Weiterlesen Der Glindower Ziegeleiturm

Allgemein, Baugeschichten

Vom Jugendstil geküsst

Ein flüchtiger Blick aus dem Fenster. Oha, was war das für ein Haus? Unweit gelegen von der Station Wienerbruck-Josefsberg in Niederösterreich, im Übrigen einem ganz wunderbaren Fleckchen entlang der Mariazellerbahn, die hier eine knapp 360°-Schleife dreht, springt mir ein villenhaftes Dach hinter den Bäumen ins Auge. Ein leerstehendes, altes Hotel an der B20, der Mariazellerstraße,… Weiterlesen Vom Jugendstil geküsst

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Vom Ankommen und Abreis(s)en

Vergangenen Montag Vormittag war es soweit. Die zwischen 1950 und 1953 errichtete Schalterhalle des Münchner Hauptbahnhofs wurde endgültig geschlossen und wird nun dieser Tage Stück für Stück auseinander genommen und abgetragen. Ich kann es höchstens grob überschlagen, wieviele unzählige Male ich in diesen Bahnhof ein- und von hier abgefahren bin. An das erste Mal -… Weiterlesen Vom Ankommen und Abreis(s)en

Allgemein, Baugeschichten

Kurz und schmerzlos

Beinahe hätte ich ihn unkommentiert gelassen, den Abriss des Hotels Königshof am Stachus. Im letzten Moment, als der Bagger drauf und dran war, den raumhoch verglasten Vorbau der Beletage in Einzelteile zu zerlegen, habe ich kurzentschlossen dann doch für ein paar letzte Bilder die Kamera aus der Tasche geholt. Dass das Münchner Traditionshotel an der… Weiterlesen Kurz und schmerzlos

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Der Obelisk auf dem Brachland

Wer mit der S2 von Dachau kommend Richtung München fährt und rechterhand aus dem Fenster schaut, wird unweigerlich seinen Blick auf das ehemalige Diamalt-Werk im Stadtteil München-Allach richten und möglicherweise daran hängen bleiben. Oder wie in meinem Fall einige Tage später wieder zurück kommen, um das Gelände ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.… Weiterlesen Der Obelisk auf dem Brachland

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Merde!

Oktober 2007. Ich bin zum ersten Mal in Paris. An einem nebligen und völlig verregneten Montagmorgen, während die Stadt komplett ausgestorben zu sein scheint (ja klar, fermé le lundi), finde ich in der fünfschiffigen gotischen Kathedrale Notre-Dame de Paris einen trockenen und willkommenen Zufluchtsort. Wenngleich ich den Innenraum der Kirche nie wieder so leer auffinden… Weiterlesen Merde!

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Was tät‘ i ohne Kotányi?

Was ist zu tun, wenn durch den Abriss eines Gebäudes plötzlich ein lange verborgenes und verblüffend gut erhaltenes Werbebild der Firma Kotányi aus den 50er Jahren zum Vorschein kommt? Genau. So schnell wie möglich hinfahren und es sich anschauen. Denn in Zeiten wie diesen, in denen jede innerstädtische Baulücke eine Goldgrube zu sein scheint, wird… Weiterlesen Was tät‘ i ohne Kotányi?